Von Inline-Skates bis Longboards

Das gleichmäßige Dahingleiten erinnert ans Eislaufen. Inline-Skaten ist ein Sport, der auf vielfältige Weise den Körper bewegt, die Kondition stärkt und Kalorien abbaut. Wer sich auf Rollen sicher fühlt, findet damit eine rasante Alternative zum Walken oder Joggen.

Doch nicht nur die klassischen Inlineskates, sondern auch die neuen trendigen Longboards, sowie Scooter erhalten Sie bei Intersport Winninger.

Welcher Inline-Skate ist der Richtige?

Wie in jeder anderen Sportart auch, gibt es unzählige Arten an verschiedenen Skates. Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen haben wir sie für Sie aufgelistet.

Unsere Coaches vor Ort beraten Sie gerne!

Recreational Skates

Hier handelt es sich um die häufigste Form der Inlineskates. Heut zu Tage sind diese ausschließlich Softbootmodelle aus weichen Obermaterial und einem stützendem Kunststoffschaft.

Diese sind für den Einsteiger sowie für den ambitionierten Hobbyskater die Beste Wahl, da sie sehr komfortable Trageeigenschaften besitzen und zusätzlich ein breites Einsatzgebiet abdecken.

Stunt Skates

Diese Art von Skates sind den Trickkünstlern unter den Skatern vorbehalten.  Sie  sind sehr robust gebaut und besitzen kleine harte Rollen um den Schwerpunkt tief zu halten und dadurch mehr Standsicherheit zu gewährleisten.  Sie besitzen eine so genannte Grind Zone auf der Schiene um auf diversen Hindernissen besser rutschen zu können

Sie finden Verwendung für Sprünge und Stunts auf Rampen, in Halfpipes oder diversen Hindernissen.

Speed Skates

Die Racer unter den Skatern bevorzugen diese laufruhigen und sehr schnellen Inliners. Sie haben längere Schienen als herkömmliche Skates und entweder 4 sehr große oder 5 mittelgroße Rollen montiert. Der Neueste Trend sind sogar Schienen mit nur 3 Rollen die einen Durchmesser von 125mm haben. Daher bieten die Skates mehr Laufruhe und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Um mehr Freiheit im Sprunggelenk zu haben, sind die Schäfte dieser Skates kürzer und verlangen einen bessere Skatetechnik.

Hockey Skates

Wie der Name schon verrät, sind diese Art von Inlinern, für die Verwendung auf dem Hockeycourts konstruiert. Vom Schaft ähneln sie Eishockeyschuhen und haben zumeist eine etwas kürzere Schiene. Auf Grund dieser können die Hockeycracks kleinere Kurven fahren und sind dadurch wesentlich wendiger. Verschiedene Spezialsysteme (wie Rocker und Hi-Low) verhelfen zusätzlich der Wendigkeit der Schuhe.

Was ist beim Kauf von neuen Inline-Skates zu beachten?

Wie eng soll mein Inliner sitzen?

Sie sollten möglichst eng anliegen.  Profi-Inline-Skater versuchen ihre Skates so eng und passend wie möglich zu verwenden. Dadurch rutscht man nicht im Schuh und erhält wesentlich mehr Kontrolle beim Skaten. Dies gilt auch für den Freizeit-Bereich.

Warum sollte die Schuhgröße kleiner sein als bei Straßenschuhen?

Nun, im normalen Straßenschuh rutscht man durch die Abrollbewegung leicht hin und her. Deshalb hat man in Straßenschuhen normalerweise immer etwas vorne Platz.

Im Inlineskater steht man aber still und benötigt eine möglichst gute Kraftübertragung. Durch das vorbeugen der Knie, rutscht man sogar etwas nach hinten und die Polsterung der Schuhe wird sich ebenso im Laufe der Zeit ausdehnen.

Daher sollte der Skate in der Regel kleiner als ein Straßenschuh gekauft werden.

Wie ermittle ich die perfekte Schuhgröße?

Wie gerade erklärt wurde, sind die Zehen im Skate maximal vorne.  Deshalb sollten die Zehen den Schuh im Stehen bei der optimalen Größe gerade so berühren.  Ziel ist es, möglichst überall mit dem Schuh in Berührung zu sein. Das bietet die beste Kontrolle beim Fahren.  Ein Rutschen im Schuh sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Kinder mit Scooter in Kapstadt

Schutzausrüstung

Da der Asphalt sehr hart und die Straße meist rau ist, sollte man auf keinen Fall ohne Schutzausrüstung unterwegs sein. 

Welche Ausrüstung wird benötigt?

  • Skatehelm
  • Handgelenksschoner
  • Ellbogenschoner
  • Knieschoner

Welche Ausrüstung am besten für Sie geeignet ist,  verraten Ihnen unsere Coaches vor Ort.

Longboards

Der neue Trend „Longboard“.  Was aber ist ein Longboard?

Ein Longboard, zu deutsch „langes Brett“ ist eine spezielle Art von Skateboard.  Es ist länger als die gewöhnlichen Skateboards, in der Regel zwischen 90 und 150 Zentimeter lang und haben dem entsprechend einen größeren Achsabstand. Des Weiteren werden beim Longboard größere Rollen aus weicherem Polyurethan als normal montiert, damit von unebenem Untergrund herrührende Stöße besser absorbiert werden. Zusammen mit dem erweiterten Achsabstand ermöglichen sie so eine verbesserte Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Deswegen eigenen sich Longboards dafür von A nach B zufahren oder chillig eine Bergstraße hinunter zu cruisen.  Ob als trendiges Fortbewegungsmittel oder chilliges Sportgerät. 

Welche Deckformen gibt es?

Pintail

Die bekannteste und klassischste Form ist die Pintail welche von vorne nach hinten schmäler wird. Diese eignet sich bestens zum gemütlichen Cruisen und verfügt deshalb meist über einen stärkeren Flex. (weicher) Durch die asymmetrische Form eignen sich diese Boards weniger zum Tricksen und Sliden.

Pintail

Twin-Tip

Twin-Tip Boards sind wesentlich besser für Tricks geeignet.  Sie sind hinten sowie vorne identisch und verfügen über sogenannte Cut-Outs. Diese ermöglichen eine stärkere Kurvenlage sowie haben sie deutliche Vorteile beim sliden. Zieht man beispielsweise einen 180° Slide, so ist das Board nach wie vor richtig herum.

Twin-Tip

Drop-Thru

Sie verfügen meist auch über einen Twin-Tip Form. Dementsprechend sind sie üblicherweise symmetrisch und haben dadurch ihre Vorteile. Sie haben vorne und hinten Ausschnitte, durch die die Achsen montiert werden. Durch diese Montageart liegt das Board tiefer und dadurch list das Board stabiler und es treten nicht so schnell Speed-Wobbels auf. Es eignet sich daher perfekt für schnellere Geschwindigkeiten. Nachteil dieser Konstruktion ist, dass sich das Board etwas träger anfühlt und nicht so reaktionsschnell beim Lenken ist.

Drop-Thru

Scooter

Scooter und Kickboards haben in den vergangenen Jahren dem klassischen Tretroller weitgehend den Rang abgelaufen. Die Kombinationen aus Skateboard, Inline-Skates und Tretroller eignen sich besonders für kürzere Strecken auf trockenen, befestigten Untergründen, auf Nässe hingegen stellt die einfache Hinterradbremse meistens eine Schwachstelle dar. Sie sind leichter als ein Roller, lassen sich für den Transport zusammenklappen und sind gleichermaßen bei Jugendlichen wie Erwachsenen als schnelles Fortbewegungsmittel und Fahrradersatz in der Stadt beliebt.

Modelle mit zwei Rädern werden Scooter genannt. Ihre Lenkstange besitzt einen T-förmigen Griff, die Lenkung erfolgt wie bei einem Tretroller oder Fahrrad mit beiden Händen, was speziell Anfängern den Einstieg erleichtert. Die niedrige Bauhöhe der Trittfläche sowie die Beschränkung auf zwei Räder macht Scooter allerdings anfälliger für Hindernisse auf der Straße wie etwa Steine. Die Lenkstange kann zusammengeklappt werden, sodass Scooter (wie auch Kickboards) bequem im Rucksack oder über der Schulter getragen in der U-Bahn oder im Bus transportiert oder auch ins Büro sowie (falls erlaubt) ins Klassenzimmer mitgenommen werden können – womit gleichzeitig die Diebstahlgefahr gebannt ist.

Stunt eines jungen Buben mit Scooter

Kickboards

Kickboards wiederum besitzen zwei Vorderräder und eine Lenkstange mit einem Knauf. Die Lenkung erfolgt durch Seitwärtsdrücken der Lenkstange und gleichzeitiger Gewichtsverlagerung und erfordert daher anfänglich vergleichsweise viel Übung. Wer allerdings diese Kunst einmal beherrscht, freut sich über das „Surfgefühl“ und kurvt mit einem Kickboard wendiger und präziser über den Asphalt als mit einem Scooter. Das zusätzliche Rad macht Kickboards zudem weniger anfällig für kleinere Hindernisse, ein weiteres Hinterrad hingegen bringt nur selten einen Vorteil.

Sowohl bei Scootern als auch bei den Kickboards beeinflusst die Größe der Räder das Fahrverhalten. Kleiner Räder lassen sich bei höherem Tempo nicht so einfach lenken wie die rund 2 Zentimeter größeren Modelle. Kickboards/Scooter mit großen Rädern schneiden in Tests häufig etwas besser ab, zumal sie auch weniger verschleißanfällig sind und eine höhere Stabilität garantieren. Allerdings kommen insbesondere kleinere Kinder manchmal mit ihnen weniger gut zurecht.