Langlaufsport bei Intersport Winninger

Langlaufen wird auch in Österreich immer beliebter. Jahr für Jahr zieht es mehr Wintersportler auf die Loipen. Kein Wunder, Langlaufen ist sanft und fordernd zugleich. Es werden unterschiedlichste Muskelgruppen beansprucht – bei gleichzeitiger Schonung der Gelenke. Das Verletzungsrisiko ist niedrig, das „Genussrisiko“ dafür ausgesprochen hoch.

Verschiedene Stile machen den Traditionssport für Anfänger wie auch für Profis interessant. Mit dem eher sanfteren, nicht ganz so fordernden klassischen Stil lassen sich Natur und Landschaft besonders gut genießen. Die Skier bleiben parallel und die Stöcke unterstützen die Vorwärtsbewegung. Der sportlichere Skating-Stil ist hingegen anspruchsvoller und flotter. Die Haltung der Ski ist V-förmig, die Beine sind ständig in Bewegung. Auch der Oberkörper wird stärker beansprucht. Welchen Stil Sie auch immer bevorzugen: Die Coaches in den Intersport Winninger Shops helfen gerne bei der Auswahl des richtigen Skis.

Wir haben das Langlauf-Sortiment in folgende Kategorien unterteilt:

„Nordic Cruising“

Hier erleichtern Ski mit einer größeren Mittelbreite und mehr Stabilität Anfängern den Einstieg in den Langlauf-Sport. Nordic-Cruising-Ski eignen sich auch für Querfeldein-Ausflüge und das Ziehen eigener Spuren abseits der gespurten Loipe.

„klassischer Stil“

Ideal für Anfänger, die den Genuss in den Vordergrund stellen – aber auch für leistungsorientierte Sportler die im Winter Grundlagenausdauer aufbauen wollen.

„Skating“

Skating ist der sportlichste Stil, der Oberkörper wird stärker beansprucht. Die Beine sind ständig in Bewegung, die Haltung der Ski ist V-Förmig. Diese Technik ist anspruchsvoller zu erlernen und gut als Koordinationstraining geeignet. Empfehlenswert für ambitionierte Sportler und „Wettkampf-Typen“.

eine Frau und ein Mann beim Langlaufen

Was ist bei der Ausrüstung zu beachten?

Wie finde ich den richtigen Ski?

Wichtig sind folgende Parameter:

  • Geschlecht (männlich, weiblich)
  • Was für eine Technik bevorzuge ich
  • Wo möchte ich fahren
  • Was ist mein primäres Ziel des Langlaufens (Training, Bewegung, Wettkampf)
  • Was habe ich für ein Gewicht (sehr wichtig)

Sind diese Fragen geklärt, wählen unsere Coaches mit Ihnen zusammen den passenden Ski aus – und dann kann’s schon losgehen.

Die verschiedenen Bindungssysteme

SNS Profil Auto Universal Bindung:

Die optimale Tourenbindung! Praktisch mit universellem Flex für Damen und Herren. Das Step-In Step-Out System erspart lästiges Bücken beim An- und Ablegen der Ski. Bitte beachten Sie: diese Bindung kann nur mit Langlaufschuhen der SNS-Sohlenform genutzt werden.

SNS Pilot Sport Classic:

Die Langlaufbindung SNS Pilot Sport Classic ist mit einem ergonomischen Fußbettsystem und dem dämpferlosen Design ausgestattet. Top: der einfache und praktische Aus- und Einstieg.

SNS Pilot Sport Skate:

Die Langlaufbindung SNS Pilot Sport Skate eignet sich für Sport- und Freizeitläufer auf der Suche nach maximaler Stabilität und Kontrolle. Die Skibindung wiegt ca. 320 g, hat für eine bessere Skikontrolle und Schuhführung eine durchgehende Führungsplatte, ein Push-Pull Ausstiegssystem sowie ein Automatic Einstiegssystem.

Was ist bei den Schuhen zu beachten

  • Stil
  • Passform
  • Größe

Der Skating Schuh ist seitlich stabiler und geht über den Knöchel, was beim Nordic Cruising oder beim klassischen Stil nicht notwendig ist.

Was ist bei den Stöcken zu beachten

  • Skating, klassisch oder Nordic Cruising
  • Die Längen unterscheiden sich in den Kategorien
  • Skating: bis zum Ohr
  • Klassisch: bis zur Schulter
  • Cruising: bis Achselhöhe

Richtige Behandlung der Gleit- und Steigzonen

Auf der Unterseite des Langlaufskis befindet sich die Gleitzone. Sie ist verantwortlich für die Schnelligkeit und Gleitfähigkeit des Skis. Beim Skating-Ski erstreckt sich die Gleitzone über die gesamte Skilänge.

Im klassischen Bereich sind Steighilfen in den Belag eingearbeitet. Grund: um sich dynamisch abstoßen zu können und um beim Anstieg nicht rückwärts zu rutschen. Die Steighilfe beim NoWax-Ski kommt in Form einer schuppenähnlichen Struktur in der Steigzone des Belags (deshalb auch oft als Schuppen-Ski bezeichnet). Ganz ohne Wachs kommt aber auch dieses Ski-Modell nicht aus, denn die Laufflächen vor beziehungsweise hinter der Steigzone sollen schließlich auch gut gleiten. Außerdem empfiehlt es sich, den Schuppenbereich regelmäßig mit einem speziellen Spray zu behandeln, um eine Verschmutzung oder Vereisung zu verhindern.

Schuppen-Ski erfordern in Summe weniger Pflege und sind günstiger in der Anschaffung. Allerdings richten sie sich eher an den Breitensportler - unter anderem weil sie bei eisigen Bedingungen nicht so greifen können wie die Wachsski. Ambitionierte Klassik-Läufer greifen zur Wachsvariante: Der kräftige Abdruck funktioniert hier nur, wenn die Steigzone - den Bedingungen entsprechend - gewachst ist. Das (richtige!) Wachsen ist ein Muss, sonst funktioniert (beziehungsweise „greift“) der Langlaufski nicht.

Die richtige Langlaufbekleidung

Beim Langlaufen kann’s auch mal richtig kalt und ungemütlich werden – vor allem wenn zusätzlich noch Schneefall, Wind und Nebel daherkommen. Ein schlaues Sprichwort sagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Mit dem richtigen Outfit kann man bei jedem Wetter Sport in der freien Natur betreiben. Wir wissen, worauf’s ankommt!

Lauf- und Langlaufbekleidung weisen große Ähnlichkeit auf. Die Überkategorie für die Bekleidung nennt sich „Nordic Sports“.

Zwiebel-Prinzip

Am besten funktioniert die Wärmeisolation mit mehreren dünnen Schichten unterschiedlichster Texturen.

Funktionsunterwäsche

Die richtige Unterwäsche transportiert den Schweiß von der Haut weg und hält diese warm und trocken. Funktionsunterwäsche sollte immer am Körper anliegen und wenig bis gar keine Nähte aufweisen.

Langlaufsweater, Laufunterzieher

Am besten eignen sich hier sehr elastische, schnell trocknende Materialien.

Jacke

Ganz wichtig bei einer Langlaufjacke ist uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ideal: eine Jacke mit „Windstopper“, da hier kein Wind durchdringt und man auch bei sehr windigen Verhältnissen nicht auskühlt. Die Wassersäule (Dichtheit gegen Feuchte von außen) ist bei Langlaufjacken nicht ganz so wichtig wie bei Skijacken, da bei den Nordic Sports Sportarten die Atmungsaktivität im Vordergrund steht.

Hose

Bei der Hose oberstes Gebot: Bewegungsfreiheit. Zudem sollte die Beinbekleidung im Kniebereich mit „Windstopper“-Material versehen sein.

Der Wasa Lauf – Schwedens größtes Sportfestival

  •  Ein 90 km langes Langlaufrennen durch das verschneite Dalama in Mittelschweden
  • Über 300.000 begeisterte Skilangläufer und Zuschauer nehmen mittlerweile daran Teil
  • Es gibt bei diesem Langlauf Spektakel natürlich verschieden Distanzen von drei bis 90 Kilometer